Exodus weltweit –
was kann Deutschland zur Bekämpfung von Fluchtursachen beitragen?
Am 28. und 29. September 2016 hat die Bundesakademie für Sicherheitspolitik in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das vierte Deutsche Forum Sicherheitspolitik in Berlin veranstaltet. Zu dem Thema "Exodus weltweit – was kann Deutschland zur Bekämpfung von Fluchtursachen beitragen?" diskutierten deutsche und internationale Expertinnen und Experten Strategien und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Den Auftakt machte ein exklusiver Ministerdialog.
Ein Dialog zwischen Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller und Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen, moderiert vom Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik Dr. Karl-Heinz Kamp, hat den vernetzten Ansatz in der Sicherheitspolitik noch einmal verdeutlicht. Foto: Thomas Trutschel/photothek.net/BMZ
Einführungsfilm zum DFS 2016. Foto: Screenshot/Trailer DFS 2016/Deutsche Welle
Hunderttausende von Menschen aus den Krisenregionen der Welt haben sich auf den Weg nach Europa gemacht. Die vielfältigen Ursachen für ihre Flucht und die Herausforderungen für die aufnehmenden Länder verdeutlichen, dass die Bewältigung der Flüchtlingskrise eine globale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Dazu bedarf es eines gemeinsamen, aufeinander abgestimmten Zusammenwirkens von Entwicklungs-, Außen-, Innen-, Sicherheits-, Klima- und Wirtschaftspolitik. Lesen Sie nachfolgend Zusammenfassungen der einzelnen Podien.
Die Podien im Detail:
- Ministerdialog: Vernetztes Denken und Handeln: Wie können wir Fluchtursachen wirksam begegnen und Bleibeperspektiven schaffen?
- Podium 1: Die komplexe Welt der Fluchtursachen – warum verlassen Menschen ihre Heimat?
- Night Owl Session: Auswirkungen des "Zustroms" von Flüchtlingen – wie sieht Deutschland in 15 Jahren aus?
- Podium 2: Verantwortung in der Flüchtlingskrise – Deutsche und europäische versus islamische Solidarität?
- Podium 3: Migration als "Glücksfall" für den deutschen Arbeitsmarkt oder unternehmerische Verantwortung für die Schaffung von Bleibeperspektiven in den Herkunftsländern?
- Podium 4: Ertüchtigung, Krisenprävention 2.0 – Sicherheitspolitische Herausforderungen in den nächsten fünf Jahren
- Zusammenfassung und Schlusswort von Roderich Kiesewetter